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Whisky Herstellung

Damit sich ein Whisky richtig genießen lässt, gehört einiges an Wissen bei der Herstellung dazu. Wichtig ist es, dass sich bei der Produktion verschiedene Aromen entwickeln können. Generell wird für dessen Herstellung nicht viel benötigt. Bei den Rohstoffen handelt es sich um Wasser, Hefe und Getreide - ähnlich wie beim Bier. 

Wie wird Whisky hergestellt?

Damit Whisky hergestellt werden kann, müssen insgesamt 5 Bereiche durchlaufen werden. Dabei ist es unerheblich ob es sich dabei um schottischen Whisky, Irish Whiskey oder Whiskey z.b. aus den USA oder auch aus Deutschland handelt.

1. Mälzen

Im ersten Schritt muss das Getreide gemälzt werden. Um den Keimvorgang im Getreide in Gang zu setzen, muss es zuvor für einige Tage lang feucht gehalten werden. Während dieser Zeit wird die enthaltene Stärke in Zucker umgewandelt. Das ist wichtig, denn nur Zucker lässt sich in Verbindung mit Hefe in Alkohol umwandeln. Nach etwa 5 Tagen wird das Mälzen durch Darren unterbrochen. Abhängig vom Whisky werden unterschiedliche Getreidearten verwendet. Das können sein: 

  •     Gerste
  •     Mais
  •     Weizen
  •     Roggen

 

Beim sogenannten Darren wird dann das Getreide durch heiße Luft getrocknet. Bei diesem Vorgang enthält es die ersten typischen Aromen eines Whiskys. 

2. Maischen

Schritt Nummer 2 ist das Maischen. Dort wird das Malz in eine Schrotmühle gebracht und ordentlich zerkleinert. Die Maische wird nun über einen längeren Zeitraum erhitzt während der Zucker sich aus dem Malz löst. Das was zurück bleibt wird oft als "Würze" bezeichnet. 

3. Gärung

Bei der Gärung kommt die bereits abgekühlte Würze in einen Behälter mit Hefe. Dabei handelt es sich um den Gärvorgang. Der gelöste Zucker wandelt sich in Alkohol und Kohlensäure um. Die einzelnen Schritte sind dabei fast identisch wie die beim Bier. Nicht benötigt wird allerdings die Herstellung von Kohlensäure. Nach etwa 7 Tagen hat die Würze einen Alkoholgehalt von etwa 7 bis 8 Prozent. 

4. Destillation

Nach den 7 Tagen Wartezeit kommt es zur Destillation. Dort wird die Würze in der Brennblase langsam erhitzt. Der Alkohol verdampft bereits bei niedrigeren Temperaturen als Wasser. Die aufsteigenden Dämpfe werden aufgefangen und kondensiert. Was viele nicht wissen ist, dass selbst die Form der Brennblasen den Geschmack vom Whisky beeinflusst. Breite Formen erzeugen einen sanften Geschmack wohingegen schmale Blasen einen kräftigen Geschmack hervorbringen.  

5. Reifung & Lagerung

Der letzte und wichtigste Schritt ist das Reifen. Jeder Whisky wird für einen besseren Geschmack in Fässern abgefüllt. Viele Hersteller setzen dabei auf Fässer aus Eichenholz. Gründe dafür gibt es eine ganze Menge. Zum einen sind sie wesentlich stabiler und zum anderen atmungsaktiver. In Amerika ist es sogar gesetzlich vorgeschrieben. 

Die Lagerung kann je nach Art bis zu mehrere Jahre andauern. Mindestens aber sind es 3 Jahre, in welcher der Whisky in einem Holzfass verbringen muss. Andere schottische Marken wie zum Beispiel der Glenlivet 12 brauchen 10 bis 12 Jahre, um ihren vollen Geschmack zu entfachen. Generell gilt: Je länger ein Whisky gelagert werden muss, umso teurer wird er.  Ein paar Raritäten finden Sie ebenfalls in unserem Shop im Bereich: Exklusive Whiskys.

Wenn Sie wissen wollen welcher Whisky besonders wertvoll ist dann lesen sie hier diesen Artikel: Der Wert eines Whiskys

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